Otten Consulting

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Unternehmensbewertung

„Durch eine fundierte Marktkenntnis und der Expertise in verschiedenen Bewertungsmethoden sind wir in der Lage eine dem Bewertungsanlass entsprechende Unternehmensbewertung anzubieten.“

Unser Verständnis: Unternehmensbewertung

Je nach Bewertungsanlass sowohl ertragsorientierte als auch substanzielle Ermittlung des Wertes eines Unternehmens oder einer Abteilung unter Einbeziehung der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation und der erwarteten zukünftigen Performance.


Hiesige Komplikation: Fehlende Planrechnungen und verzerrte Assetbewertung

Für Unternehmensbewertungen in der Ukraine ist im Vergleich zu westeuropäischen Unternehmen ein erhöhter Zeitaufwand einzukalkulieren. Die zwei wesentlichen Gründe hierfür sind:
  1. Meist liegen keine detaillierten und fundierten Planrechnungen vor, welche Voraussetzung für eine ertragsorientierte Betrachtungsweise des Unternehmenswertes sind.
    Soweit Wertvorstellungen überhaupt vorhanden sind, basieren diese bei Beteiligungsfinanzierungen häufig auf Basis des gewünschten Investitionsbedarfs.
  2. Wie auch in der Rechnungslegung zeigt sich bei der Anlagenbewertung, die immer noch vorwiegend herrschende „Form over Substance“. Die Bestimmung von Verkehrswerten der vorhandenen Assets bereitet häufig Schwierigkeiten, da Substanzbewertungen von staatlich geprüften Gutachtern mitunter nur bedingt den Verkehrswert widerspiegeln. Dies resultiert daraus, dass als Bewertungsbasis häufig alte staatlich festgelegte Werte verwendet werden, um somit formellen Anforderungen gerecht zu werden.

Unsere Lösung:

Um eine möglichst genaue Wertbestimmung des Transaktionsobjektes durchzuführen, wenden wir verschiedene Bewertungsmethoden an. Dabei entsprechen diese alle den International Valuation Standards (IVS). Je nach Anlass und Möglichkeit wenden wir eine oder mehrere der folgenden Bewertungsmethoden an:
  1. In der Ertragswertmethode wird der Barwert der Cash Flows errechnet, um somit den Wert der Firma zu bestimmen. Diese Methode wird meistens bei Objekten angewendet, bei denen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen wird.
  2. Die Vergleichswertmethode basiert auf dem Prinzip, das zugrunde liegende Transaktionsobjekt mit Firmen aus vorangegangenen Transkationen zu vergleichen. Diese Methodik wird häufig in der  Bewertung generischer Unternehmen angewendet (Hotels, Tankstellen etc.), oder aber auch zur Ergänzung der Ertragswertmethode.
  3. Die Kostenmethode versucht der Frage nachzugehen, „wie viel der Investor investieren müsste, um eine identische Firma aufzubauen“. Hierbei werden sowohl der monetäre Kostenaufwand, als auch die Risikokosten betrachtet. Diese Methode findet häufig Anwendung in der Bewertung von bankrotten Objekten, oder aber auch in Ergänzung der beiden anderen Methoden.